Smeura - Fest 2017

Ein schöner Sonntag: Flohmarkt im Tierheim Unternesselbach zu Gunsten der Smeura
Unser Smeura-Fest war ein toller Erfolg. Neben dem reichhaltig bestückten Flohmarkt sorgte ein abwechslungsreiches Begleitprogramm für die Unterhaltung unserer Gäste.
Zentraler Veranstaltungsteil: Matthias Schmidt, Vorsitzender der Tierhilfe Hoffnung, eigens aus Dettenhausen angereist, hielt einen beeindruckenden Vortrag über die furchtbare Situation der Straßenhunde in Rumänien und die Hunderettungsarbeit vor Ort. Mit so vielen Fragen wurde er bestürmt, dass der Ärmste nicht einmal seinen Kaffee austrinken konnte.
Das Programm konnte sich sehen lassen: Tierheimleiterin Ulrike Vogel und Peter Hofmann stellten unsere Tierheimhunde vor. Horst und Michael Niebler, Schlaf-Individual Neustadt und Bad Windsheim, veranstalteten in gewohnt professioneller Weise den beliebten Agility-Parcours. Hundetrainer Peter Bräunlein, Petris Mobile Hundeschule, beriet interessierte Gäste in allen Fragen rund um die Hundeerziehung, Profi-Fotograf Hanns-Peter Bacherle, hpb FotoDesign Scheinfeld, machte Porträtaufnahmen von Mensch und Tier, Jens Hofmann betreute die Kindertombola, und Patricia und Günter Kupzok sorgten mit Rundritten auf der massigen Kaltblutstute Lis, einem ehemaligen Rückepferd, für leuchtende Kinderaugen. Ihnen allen für die gespendeten Einnahmen vielen, lieben Dank!
Den Vogel aber schossen wohl sie ab: Schülerband Lemon Drops vom Friedrich-Alexander-Gymnasium unter Leitung von OStR Hartmut Lehner rockte das Tierheim und erhielt begeisterten Applaus.
Für unsere Tierheim-Mitarbeiterinnen war es wieder ein harter Sondereinsatz, und viele der ehrenamtlichen Helfer bekommt das Publikum gar nicht zu Gesicht, weil ihre Stunde vor und nach dem Fest schlägt. Ihnen allen, die unsere Tierheim-Veranstaltungen Jahr für Jahr mit ihren Arbeitsleistungen überhaupt erst ermöglichen, sei es an den Flohmarktständen, bei der Speisen- und Getränkeausgabe samt Spüldienst, beim Auf- und Abbau und vielen anderen Dienstleistungen, sei an dieser Stelle herzlich gedankt!
Danke auch den vielen Kuchenbäckerinnen, Brot- und Brezen-Spenderin Heidi Wander, sowie unserem Koch Stefan Kretzschmar, der uns mit köstlichen veganen Gerichten verwöhnte. Verbindlichen Dank den Gewerbetreibenden, die uns Sachspenden zur Verfügung stellten: Familie Keßler, Fressnapf Neustadt, Claudia Beck, Gardinen- und Teppichstudio Neustadt, sowie Familie Dietz, Landgasthof Erlengrund Emskirchen.
Für eine Geldspende in Höhe von 500 Euro zur finanziellen Unterstützung unseres Smeura-Fests danken wir besonders herzlich der Familie Rudolph, D.T. Net Service Neustadt.
Petrus hatte ein Einsehen und bescherte uns nach einigen kritischen Regentagen strahlendes Sommerwetter. Unsere Gäste kamen zahlreich und brachten wie immer ihre Hunde mit, darunter diesmal besonders viele Rumänienhunde aus der Smeura, so dass wir von einem rundum gelungenen, schönen Sonntag im Tierheim sprechen können.
W.B.

Auslandstierschutz - warum?

Auslandstierschutz – warum?

Immer wieder wird kritisch hinterfragt, warum eigentlich deutsche Tierschutz-Organisationen Straßenhunde aus dem Ausland holen. Haben wir selbst nicht genügend Tierschutzprobleme? Müssen wir die ganze Welt retten wollen?

Gleich vorab: Nicht alles, was sich in der Tierschutzszene bewegt, ist seriös, erst recht nicht im so genannten Auslandstierschutz. Generell gilt: Je emotionaler und schriller eine Organisation das Mitleid des Tierfreundes anspricht, desto mehr Vorsicht ist angesagt.

Nun zu den Fakten: Straßenhunde gibt es in allen ost- und südeuropäischen Ländern sowie in großen Teilen Asiens. Sie sind Nachkommen ehemaliger Haus- und Hofhunde. Heimat- und herrenlos versuchen sie zu überleben. Zu einer Gefahr für den Menschen werden sie so gut wie nie.

Wie gut – oder wie schlecht – geht es den Streunerhunden? In Bulgarien und Rumänien, zum Beispiel, gehören sie zum Straßenbild. Während Straßenhunde in Bulgarien jedoch weitgehend unbehelligt leben, sind sie in den Städten Rumäniens grausamer Verfolgung ausgesetzt.

Was passiert in Rumänien?

Seit 17 Jahren betreibt die Tierhilfe Hoffnung e.V. bei Pitesti /Rumänien das Tierheim Smeura, das in großem Umfang Kastrations- und Impfprogramme an Straßenhunden durchführt. Die betreffenden Hunde wurden ursprünglich an ihren angestammten Futterplätzen wieder ausgesetzt und medizinisch überwacht. Mit gezielter, flächendeckender Kastration der Straßenhunde hätte das Problem bald auf humane Weise gelöst sein können.

Was aber passiert neuerdings in Rumänien? Nachdem seit drei Jahren die Kommunalbehörden zur Ausrottung der Straßenhunde in eigener Regie ermächtigt sind, hat in rumänischen Städten ein Massaker eingesetzt. Ein enthemmter Mob schlägt auf der Straße Hunde tot, verbrennt oder begräbt sie lebend. Lachende Kinder stehen neben verstümmelten Hundeleichen. Brutale städtische Hundefänger-Kommandos fangen alle Hunde ein und bringen sie in Tötungsstationen, eben auch alle diejenigen Hunde, die schon von Tierheim-Veterinären kastriert und gechippt wurden. In den Tötungsanstalten wird dilettantisch und grausam getötet. Den meisten Hunden wird Naphthalin ins Herz gespritzt, oder auch einfach Luft in die Venen. Sie sterben unter schlimmen Qualen.

Die städtische Tötungsstation von Pitesti liegt genau gegenüber der Smeura. Bürgermeister Tudor Pendiuc erpresst die Tierheimleitung der Smeura: Entweder ihr übernehmt alle Hunde – auch eure bereits kastrierten und geimpften – oder ihr seht zu, wie getötet wird. Binnen zweier Jahre ist die Belegung der Smeura von 3800 auf 5300 Hunde angewachsen. Mindestens zweieinhalb Tonnen Hundefutter werden täglich benötigt, um sie alle zu ernähren. Viele von ihnen sind krank und beeinträchtigt als Folge von Verkehrsunfällen, Vergiftungen und Misshandlungen.

Das ist die Situation der Straßenhunde in Rumänien heute. Gibt es in einem solchen Land noch Hoffnung für die verfolgte Kreatur?

Es gibt ein Licht der Hoffnung!

Es gibt auch in Rumänien Menschen, die dem Hundemassaker nicht tatenlos zusehen und sich dagegen organisieren.
Wissen Sie, wie die Zeitschrift der Tierhilfe Hoffnung heißt? – „Das kleine Licht“. Der Name sagt alles aus: Solange dieses Licht brennt, ist der Kampf nicht verloren. Eine stetig wachsende Zahl rumänischer Tierschützer steht für diese Hoffnung. Sie gehen in Schulen und klären auf, damit wenigstens die Kinder mit einem Umdenken in Sachen Tierschutz beginnen.

Eines allerdings ist klar: Ohne finanzielle Unterstützung von außen erlischt diese Hoffnung über Nacht.

Das politische Europa freilich ignoriert das Problem. Da ist es wichtiger, wie krumm Gurken sein dürfen.

Nein – wir können die Welt nicht retten.
Aber wenn durch unsere konkrete Hilfe auch nur ein paar Straßenhunde in Sicherheit gebracht werden, so haben wir wenigstens einen in unseren Kräften stehenden Beitrag geleistet, das kleine Licht der Hoffnung und der Menschlichkeit am Brennen zu erhalten.

Deshalb unterstützen wir, das Tierheim Unternesselbach, unser Partnertierheim Smeura, indem wir Hunde von dort an deutsche Tierfreunde vermitteln. Und wir bitten Sie herzlich darum, uns dabei auch in Zukunft nicht allein zu lassen.

Veranstaltungen 2017

28.05.2017         13:00 bis 18:00 Uhr

Flohmarkt im Tierheim Unternesselbach

17.06 bis 25.06.2017

Tierheim-Stand auf der Neustädter Kirchweih

16.07.2017

13:00 bis 18:00 Uhr

Smeura-Fest im Tierheim Unternesselbach

mit Flohmarkt zu Gunsten unsres Partner-Tierheims Smeura in Rumänien

Rettet den Tigerwald!

Unter diesem Motto ist das Raubtier- und Exotenasyl in Wallersdorf bei Ansbach mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit getreten.
Der erst 2007 gegründete eingetragene Verein betreibt eine von nur zwei Auffangstationen für Raubtiere im deutschsprachigen Raum. In den vergangenen Jahren übernahm die junge Tierschutz-Initiative Raubkatzen und andere exotische Tiere, etliche davon aus illegaler oder schlechter Haltung amtlich beschlagnahmt.

Derzeit beherbergt das Raubtier- und Exotenasyl fünf Tiger, einen Puma, einen Luchs sowie etliche weitere seltene und exotische Tiere. Rotfuchs ‚Leo‘ wurde übrigens aus dem Tierheim Unternesselbach übernommen.
Abgesehen von einem festangestellten Tierpfleger wird die gesamte anfallende Arbeit von ehrenamtlichen Helfern bewältigt.
Was ist passiert?
Das 6000 m2 große Grundstück, auf dem sich das Tierasyl befindet, soll jetzt verkauft werden. Der Eigentümer hat es dem Verein zum Preis von 600.000 Euro zum Kauf angeboten. Diesen Betrag kann der 200 Mitglieder starke Verein selbstredend aus eigener Kraft nicht aufbringen. Was soll aber dann aus den Tieren werden? Finanzielle Unterstützung vom Staat gibt es nicht. Ob die Stadt Ansbach wenigstens mit einer Bürgschaft einspringt, ist noch nicht geklärt. Um das einzigartige Tierschutzprojekt dennoch zu retten, bleibt nur die Hoffnung, dass Tierfreunde genügend Geld spenden, um den Kaufpreis – zumindest teilweise – zusammen-zubringen.
Wir bitten Sie: Helfen Sie!
Der Tierschutzverein Neustadt a.d. Aisch und Umgebung unterstützt die Bitte des Raubtier- und Exotenasyls um Spenden zur Rettung des Tigerwalds bei Ansbach. Jede Spende ist ein Stückchen Hoffnung auf einen glücklichen Ausweg aus der Notlage.
Kommen Sie nach Wallersdorf!
Jeden ersten Sonntag im Monat ist im Raubtier- und Exotenasyl Tag der offenen Tür – ein Erlebnis für die ganze Familie, das garantiert lange im Gedächtnis bleibt. Auch an anderen Tagen steht das Gelände nach Absprache für Besucher offen. Wohin am Schulwandertag, Vereins- oder Betriebsausflug? Mit einem Besuch im Raubtier- und Exotenasyl haben Sie nicht nur einen erlebnisreichen Tag; Sie helfen auch mit, dass die Tiere dort eine Chance für die Zukunft haben.
W.B.

Telefon: 0981 46634683 Email: O.Neuendorf@raubkatzenasyl.de
Homepage: http://www.raubkatzenasyl.de/blog/

Spendenkonto:

Raubtier- und Exotenasyl e.V.
Sparkasse Ansbach
IBAN: DE06 7655 0000 0008 1884 43
BIC: BYLADEM1ANS

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Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

Ein Wort an alle unsere Spender

Liebe Freunde und Förderer unseres Tierheims,
in dieser Rubrik finden Sie einige Berichte über Spenden, die wir in jüngster Zeit vor allem von Firmen in Neustadt und Umgebung erhielten.
Gestatten Sie mir dazu ein ganz persönliches Wort: Im Dezember 2016 musste ich unvermittelt auch die Öffentlichkeitarbeit des Tierschutzvereins übernehmen. Die Einarbeitung in dieses Geschäft beansprucht mich zusätzlich und erfordert Zeit. Mein saisonbedingt vordringliches Anliegen war es, allen unseren Weihnachtsspendern Danke zu sagen, sowohl brieflich als auch in diesem Forum.
Es waren, wie mir jetzt bekannt wurde, im Jahr 2016 wieder sehr, sehr viele – sowohl Privatpersonen als auch Firmen und Institutionen, die uns unterstützt haben. Ich bitte Sie jedoch um Nachsicht, wenn wir nicht alle, besonders die privaten Spender auf dieser Seite namentlich veröffentlichen können. Manche wollen es auch gar nicht, und niemand würde die lange Liste lesen.
Seien Sie aber versichert, dass wir jede Spende – ganz gleich in welcher Höhe – wertschätzen und dankbar entgegennehmen. Sie alle sind es, die mit ihren Geld- und Sachzuwendungen unsere Tierschutzarbeit zu sichern helfen und uns immer wieder Mut machen für unsere manchmal nicht leichte Aufgabe. Was Sie dazu antreibt – das weiß ich – ist die Liebe zu unseren Mitgeschöpfen und die freundschaftliche Verbundenheit mit unserem kleinen Tierheim.
Dafür sage ich Ihnen allen von Herzen Danke.
Ihr Wolfgang Bläsing
Stellvertretender Vorsitzender