Tote Hunde e.V.

Ein Verein, der es sich ehrenamtlich zur Aufgabe gemacht hat, tote Hunde zu identifizieren und ihre Halter zu finden.
Bundesweit und darüber hinaus auch in Österreich und der Schweiz, stehen mittlerweile mehr als 1600 Helfer bereit, um diese Aufgabe kostenlos und unbürokratisch zu übernehmen.

Tag der Offenen Tür

Tierschutzverein Neustadt a.d. Aisch und Umgebung e.V.

Tag der offenen Tür im Tierheim Unternesselbach

Sonntag, 17. September von 13 bis 18 Uhr

- Flohmarkt zu Gunsten des Tierheims

- Vorstellung unserer Hunde, Katzen und Heimtiere

- Kutschfahrten und Reiten für Jung und Alt

- Unterhaltsamer Kurs: Tipps für den alltagstauglichen Hund

- Buntes Kinderprogramm

- Schulband des Friedrich-Alexander-Gymnasiums Neustadt

- Für das leibliche Wohl ist wie immer bestens gesorgt

Erneute Sachspende von Cavalier-Shop Fürth

Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat uns der Cavalier-Shop in Fürth-Vach eine umfängliche Sachspende zukommen lassen: drei große Kartons Nassfutterdosen und viele weitere Hundeartikel. Inhaber Klaus Rottner, der Hunde- und Katzenfutter sowie Kleintierbedarf aller Art für seine Kunden bereithält, betonte bei der Übergabe seine Verbundenheit mit dem Tierschutz allgemein und unserem Tierheim insbesondere. Der ausgewiesene Hundeliebhaber bildet seine einjährige Labrador-Hündin im Mantrailing und anderen Fertigkeiten aus, hält aber auch Hasen im Freilauf.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Klaus Rottner für die großherzige Spende.
Cavalier-Shop Klaus Rottner, Vacher Straße 440 E, 90768 Fürth, www.cavaliershop.de
W.B.

Smeura - Fest 2017

Ein schöner Sonntag: Flohmarkt im Tierheim Unternesselbach zu Gunsten der Smeura
Unser Smeura-Fest war ein toller Erfolg. Neben dem reichhaltig bestückten Flohmarkt sorgte ein abwechslungsreiches Begleitprogramm für die Unterhaltung unserer Gäste.
Zentraler Veranstaltungsteil: Matthias Schmidt, Vorsitzender der Tierhilfe Hoffnung, eigens aus Dettenhausen angereist, hielt einen beeindruckenden Vortrag über die furchtbare Situation der Straßenhunde in Rumänien und die Hunderettungsarbeit vor Ort. Mit so vielen Fragen wurde er bestürmt, dass der Ärmste nicht einmal seinen Kaffee austrinken konnte.
Das Programm konnte sich sehen lassen: Tierheimleiterin Ulrike Vogel und Peter Hofmann stellten unsere Tierheimhunde vor. Horst und Michael Niebler, Schlaf-Individual Neustadt und Bad Windsheim, veranstalteten in gewohnt professioneller Weise den beliebten Agility-Parcours. Hundetrainer Peter Bräunlein, Petris Mobile Hundeschule, beriet interessierte Gäste in allen Fragen rund um die Hundeerziehung, Profi-Fotograf Hanns-Peter Bacherle, hpb FotoDesign Scheinfeld, machte Porträtaufnahmen von Mensch und Tier, Jens Hofmann betreute die Kindertombola, und Patricia und Günter Kupzok sorgten mit Rundritten auf der massigen Kaltblutstute Lis, einem ehemaligen Rückepferd, für leuchtende Kinderaugen. Ihnen allen für die gespendeten Einnahmen vielen, lieben Dank!
Den Vogel aber schossen wohl sie ab: Schülerband Lemon Drops vom Friedrich-Alexander-Gymnasium unter Leitung von OStR Hartmut Lehner rockte das Tierheim und erhielt begeisterten Applaus.
Für unsere Tierheim-Mitarbeiterinnen war es wieder ein harter Sondereinsatz, und viele der ehrenamtlichen Helfer bekommt das Publikum gar nicht zu Gesicht, weil ihre Stunde vor und nach dem Fest schlägt. Ihnen allen, die unsere Tierheim-Veranstaltungen Jahr für Jahr mit ihren Arbeitsleistungen überhaupt erst ermöglichen, sei es an den Flohmarktständen, bei der Speisen- und Getränkeausgabe samt Spüldienst, beim Auf- und Abbau und vielen anderen Dienstleistungen, sei an dieser Stelle herzlich gedankt!
Danke auch den vielen Kuchenbäckerinnen, Brot- und Brezen-Spenderin Heidi Wander, sowie unserem Koch Stefan Kretzschmar, der uns mit köstlichen veganen Gerichten verwöhnte. Verbindlichen Dank den Gewerbetreibenden, die uns Sachspenden zur Verfügung stellten: Familie Keßler, Fressnapf Neustadt, Claudia Beck, Gardinen- und Teppichstudio Neustadt, sowie Familie Dietz, Landgasthof Erlengrund Emskirchen.
Für eine Geldspende in Höhe von 500 Euro zur finanziellen Unterstützung unseres Smeura-Fests danken wir besonders herzlich der Familie Rudolph, D.T. Net Service Neustadt.
Petrus hatte ein Einsehen und bescherte uns nach einigen kritischen Regentagen strahlendes Sommerwetter. Unsere Gäste kamen zahlreich und brachten wie immer ihre Hunde mit, darunter diesmal besonders viele Rumänienhunde aus der Smeura, so dass wir von einem rundum gelungenen, schönen Sonntag im Tierheim sprechen können.
W.B.

Auslandstierschutz - warum?

Auslandstierschutz – warum?

Immer wieder wird kritisch hinterfragt, warum eigentlich deutsche Tierschutz-Organisationen Straßenhunde aus dem Ausland holen. Haben wir selbst nicht genügend Tierschutzprobleme? Müssen wir die ganze Welt retten wollen?

Gleich vorab: Nicht alles, was sich in der Tierschutzszene bewegt, ist seriös, erst recht nicht im so genannten Auslandstierschutz. Generell gilt: Je emotionaler und schriller eine Organisation das Mitleid des Tierfreundes anspricht, desto mehr Vorsicht ist angesagt.

Nun zu den Fakten: Straßenhunde gibt es in allen ost- und südeuropäischen Ländern sowie in großen Teilen Asiens. Sie sind Nachkommen ehemaliger Haus- und Hofhunde. Heimat- und herrenlos versuchen sie zu überleben. Zu einer Gefahr für den Menschen werden sie so gut wie nie.

Wie gut – oder wie schlecht – geht es den Streunerhunden? In Bulgarien und Rumänien, zum Beispiel, gehören sie zum Straßenbild. Während Straßenhunde in Bulgarien jedoch weitgehend unbehelligt leben, sind sie in den Städten Rumäniens grausamer Verfolgung ausgesetzt.

Was passiert in Rumänien?

Seit 17 Jahren betreibt die Tierhilfe Hoffnung e.V. bei Pitesti /Rumänien das Tierheim Smeura, das in großem Umfang Kastrations- und Impfprogramme an Straßenhunden durchführt. Die betreffenden Hunde wurden ursprünglich an ihren angestammten Futterplätzen wieder ausgesetzt und medizinisch überwacht. Mit gezielter, flächendeckender Kastration der Straßenhunde hätte das Problem bald auf humane Weise gelöst sein können.

Was aber passiert neuerdings in Rumänien? Nachdem seit drei Jahren die Kommunalbehörden zur Ausrottung der Straßenhunde in eigener Regie ermächtigt sind, hat in rumänischen Städten ein Massaker eingesetzt. Ein enthemmter Mob schlägt auf der Straße Hunde tot, verbrennt oder begräbt sie lebend. Lachende Kinder stehen neben verstümmelten Hundeleichen. Brutale städtische Hundefänger-Kommandos fangen alle Hunde ein und bringen sie in Tötungsstationen, eben auch alle diejenigen Hunde, die schon von Tierheim-Veterinären kastriert und gechippt wurden. In den Tötungsanstalten wird dilettantisch und grausam getötet. Den meisten Hunden wird Naphthalin ins Herz gespritzt, oder auch einfach Luft in die Venen. Sie sterben unter schlimmen Qualen.

Die städtische Tötungsstation von Pitesti liegt genau gegenüber der Smeura. Bürgermeister Tudor Pendiuc erpresst die Tierheimleitung der Smeura: Entweder ihr übernehmt alle Hunde – auch eure bereits kastrierten und geimpften – oder ihr seht zu, wie getötet wird. Binnen zweier Jahre ist die Belegung der Smeura von 3800 auf 5300 Hunde angewachsen. Mindestens zweieinhalb Tonnen Hundefutter werden täglich benötigt, um sie alle zu ernähren. Viele von ihnen sind krank und beeinträchtigt als Folge von Verkehrsunfällen, Vergiftungen und Misshandlungen.

Das ist die Situation der Straßenhunde in Rumänien heute. Gibt es in einem solchen Land noch Hoffnung für die verfolgte Kreatur?

Es gibt ein Licht der Hoffnung!

Es gibt auch in Rumänien Menschen, die dem Hundemassaker nicht tatenlos zusehen und sich dagegen organisieren.
Wissen Sie, wie die Zeitschrift der Tierhilfe Hoffnung heißt? – „Das kleine Licht“. Der Name sagt alles aus: Solange dieses Licht brennt, ist der Kampf nicht verloren. Eine stetig wachsende Zahl rumänischer Tierschützer steht für diese Hoffnung. Sie gehen in Schulen und klären auf, damit wenigstens die Kinder mit einem Umdenken in Sachen Tierschutz beginnen.

Eines allerdings ist klar: Ohne finanzielle Unterstützung von außen erlischt diese Hoffnung über Nacht.

Das politische Europa freilich ignoriert das Problem. Da ist es wichtiger, wie krumm Gurken sein dürfen.

Nein – wir können die Welt nicht retten.
Aber wenn durch unsere konkrete Hilfe auch nur ein paar Straßenhunde in Sicherheit gebracht werden, so haben wir wenigstens einen in unseren Kräften stehenden Beitrag geleistet, das kleine Licht der Hoffnung und der Menschlichkeit am Brennen zu erhalten.

Deshalb unterstützen wir, das Tierheim Unternesselbach, unser Partnertierheim Smeura, indem wir Hunde von dort an deutsche Tierfreunde vermitteln. Und wir bitten Sie herzlich darum, uns dabei auch in Zukunft nicht allein zu lassen.

Annika spendet an das Tierheim

Für Tierschutz ist man nie zu jung. Das beweist die achtjährige Annika, die im Garagentrödel ihre Kinderbücher verkauft und den Erlös von 40 Euro für unsere Tiere gespendet hat. Tierfreundin Annika kommt öfters mit Mama und Geschwistern ins Tierheim, um mit Katzen zu schmusen.

Wir finden Annikas Einsatz für den Tierschutz großartig und sagen ihr für die Spende herzlichen Dank!

W.B.

Smeura - Flohmarkt

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Dachsbacher Burgtheater spendet 1000 Euro für das Tierheim

Tierheimflohmarkt / Tag der offenen Tür 2017

Sachspenden von Doris und Jaqueline Wenzel

Die Vorsitzende des Katzenschutzvereins Veitsbronn, Doris Wenzel und Tierheilpraktikerin Jaqueline Wenzel besuchten uns an einem sonnigen Aprilsonntag und brachten eine ganze Kofferraumladung voller Hunde- und Katzenfutter, Verbandsmaterial und vielen anderen nützlichen Dingen mit.

Wir sagen Mutter und Tochter Wenzel, die seit langem im Tierschutz aktiv sind, herzlichen Dank.

Jaqueline steht als Tierheilpraktikerin am Beginn ihrer selbständigen Berufslaufbahn und freut sich auf reges Kundeninteresse. Tel. 0174 9385208

W.B.

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